Miteinander gestalten – Beteiligung & Zusammenhalt

Wir wollen Reichenbach gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln. Dazu gehören transparente Entscheidungen, echte Beteiligung im Alltag sowie ein starkes Miteinander der Generationen.

Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, Vereine und Ehrenamt sollen aktiv in die Gestaltung unseres Ortes eingebunden werden.

Wiese mit Menschen in Reichenbach

Gemeinsam einen Fahrplan für Reichenbach und das Lautertal entwickeln

  • Zentrale Zukunftsfragen nicht vorab festlegen, sondern gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiten
  • Klärung grundlegender Leitfragen, zum Beispiel:
    • Wie stark soll Reichenbach künftig wachsen?
    • Wie viel Innenentwicklung und wie viel Flächenschutz wollen wir?
    • Welche Rolle sollen Tourismus, Naherholung und Freizeit spielen?
    • Welche Anforderungen ergeben sich an Infrastruktur und soziale Einrichtungen?
  • Beteiligung von Beginn an (Bürgerversammlungen, Workshops, moderierte Beteiligungsformate, digitale Angebote)
  • Enge Abstimmung mit den anderen Ortsbeiräten im Lautertal
  • Nutzung eines strukturierten Verfahrens (z. B. ISEK) als gemeinsamen Orientierungsrahmen
  • Ziel: ein gemeinsam getragener, transparenter Entwicklungsfahrplan für Reichenbach und das Lautertal
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Entwicklungsmaßnahmen im Lautertal sollten nicht isoliert betrachtet, sondern in einer klaren, langfristigen Strategie miteinander verknüpft werden. Hier sehen wir als Mitglieder der überparteilichen Ortsbeiratsliste im ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) eine große Chance für das Lautertal.

Gerade in einer landschaftlich reizvollen Gemeinde wie Lautertal bietet uns dieses Konzept die Möglichkeit, unsere touristischen Stärken – wie Natur, Wanderwege, Erlebnisangebote und kulturelles Erbe – gezielt weiterzuentwickeln und besser zu vermarkten. Durch einen abgestimmten Plan können wir notwendige Infrastrukturmaßnahmen wie bessere Beschilderung, barrierefreie Wege oder attraktive Aufenthaltsorte sinnvoll koordinieren und priorisieren. Das erhöht die Attraktivität unserer Gemeinde als Ausflugs- und Urlaubsziel und stärkt die regionale Wirtschaft, indem lokale Betriebe, Gastronomie und Unterkunftsanbieter profitieren.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil für Lautertal liegt aus unserer Sicht in der gezielten Aktivierung der Einwohner*innen. Das ISEK ist kein Dokument „von oben“, sondern sieht konsequent Beteiligung vor: Bürgerversammlungen, Workshops, moderierte Ideenrunden oder digitale Mitwirkungsformate geben uns allen vor Ort eine Stimme. So schaffen wir nicht nur einen breiten Konsens über die zukünftige Entwicklung, sondern auch ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Wir werden zu Mitgestaltenden und übernehmen Verantwortung für unsere Gemeinde. Diese frühzeitige Beteiligung fördert die Akzeptanz der Projekte – sei es im Bereich Tourismus, Verkehrs- und Freiraumplanung oder bei sozialen Einrichtungen.

Zusammengefasst unterstützt das ISEK uns in Lautertal dabei, vorhandene Stärken systematisch zu nutzen, neue Chancen zu erkennen und Maßnahmen sozial, ökologisch sowie wirtschaftlich ausgewogen umzusetzen. Es schafft für uns Planungssicherheit, erleichtert die Beantragung von Fördermitteln und sorgt dafür, dass sich unsere Kommune als lebenswerter, zukunftsorientierter Wohn- und Erholungsraum für Einheimische und Gäste gleichermaßen weiterentwickelt.

Bürgernähe, Beteiligung und Transparenz im Alltag stärken

  • Digitale und analoge Beteiligungsmöglichkeiten
  • Sitzungsportal und transparente Dokumentation von Entscheidungen
  • Bessere Kommunikation zwischen Ortsbeirat, Verwaltung und Gemeindevertretung
  • Stärkere Verbindlichkeit bei Rückmeldungen
  • Einladung des Jugendrates
  • Austausch mit anderen Ortsbeiräten
  • Erhöhung der Sichtbarkeit des Ortsbeirates im Ort
  • Einbindung der Vereine in die Kommunikation
  • Bürgerideenkanal (Briefkasten und Online-Formular)
  • Bürgersprechstunden / „Ortsbeirat vor Ort“

Bildungs-, Freizeit- und Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche sichern und weiterentwickeln

  • Erhalt und Weiterentwicklung von Bildungs- und Betreuungsangeboten
  • Freizeit- und Treffpunkte für Kinder und Jugendliche im Ort
  • Beteiligung von Jugendlichen an Planungs- und Entwicklungsprozessen
  • Natur-, Umwelt- und Bewegungsangebote
  • Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas und Vereinen

Seniorinnen und Senioren im Alltag unterstützen

  • Aufbau und Stärkung von Nachbarschaftshilfe im Ort
  • Barrierearme Wege und öffentliche Räume
  • Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte
  • Bessere Information über bestehende Angebote
  • Förderung generationenübergreifender Projekte

Vereine und Ehrenamt stärken

  • Regelmäßiger Austausch mit den Vereinen
  • Unterstützung bei Organisation, Räumen und Förderfragen
  • Stärkere Vernetzung der Vereine untereinander
  • Erhöhung der Sichtbarkeit des Ehrenamtes im Ort

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