Autor: Dirk Metzner

  • Radfahren verbindet: Der Lautertaler Radclub stellt sich vor

    Radfahren verbindet: Der Lautertaler Radclub stellt sich vor

    In der Sitzung am 10. Juni stellte Daniel Noller den Lautertaler Radclub vor. Dabei wurde deutlich: Der Verein möchte Menschen zusammenbringen, die Freude am Fahrradfahren haben.

    Der Lautertaler Radclub ist noch jung, aber bereits stark gewachsen. Innerhalb von zwei Jahren zählt der Verein 70 Mitglieder. Sein Ziel ist es, eine lebendige Radgemeinschaft aufzubauen und ein Angebot für alle zu schaffen, die sich fürs Fahrrad interessieren.

    Aktuell ist der Verein noch stark vom Mountainbike geprägt. Gleichzeitig richtet sich der Blick aber auf ein breiteres Miteinander rund ums Radfahren. Dazu gehören Ausfahrten für Jugendliche, Unterstützung bei Fahrradreparaturen, Schrauberworkshops und ein Bike-Flohmarkt.

    Auch Kooperationen spielen eine wichtige Rolle. Der Radclub arbeitet unter anderem mit Herstellern und dem Bikepark Beerfelden zusammen. Außerdem wird eine Zusammenarbeit mit dem RTC angestrebt.

    Ein weiteres Ziel ist ein Fahrradrundweg für alle. Dabei sollen auch Gaststätten einbezogen werden. So könnte Radfahren nicht nur sportlich, sondern auch gemeinschaftlich und verbindend erlebt werden.

    Wichtig ist dem Verein außerdem ein gutes Miteinander im Wald. Konflikte sollen reguliert werden, damit verschiedene Nutzerinnen und Nutzer respektvoll miteinander umgehen können. Als Mitglied in der DIMB bringt der Verein dafür auch eine passende fachliche Anbindung mit.

    Für Reichenbach und die Umgebung ist das Thema interessant, weil Radfahren viele Menschen betrifft: Jugendliche, Familien, sportlich Aktive und alle, die gern draußen unterwegs sind. Auch Fragen wie Fahrradschutzstreifen an der Nibelungenstraße oder mögliche Fahrrad-Reparaturstationen im Wald zeigen, dass Radfahren im Alltag und in der Freizeit weitergedacht wird. Eine Kooperation mit dem Verschönerungsverein Elmshausen könnte dabei ebenfalls eine Rolle spielen.

    Wer Mitglied werden möchte, zahlt als Erwachsene oder Erwachsener 40 Euro im Jahr. Für Schülerinnen, Schüler und Studierende beträgt der Beitrag 15 Euro, Familien zahlen 50 Euro. Der Eintritt ist über die Homepage lautertalerrc.de oder über Instagram unter @lautertaler_rc möglich. Kontakt gibt es per E-Mail an info@lautertalerrc.de..

    Fazit:

    Der Lautertaler Radclub zeigt, wie viel rund ums Fahrradfahren entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam etwas aufbauen. Für Reichenbach kann das ein guter Impuls sein, um Radfahren, Gemeinschaft und gegenseitige Rücksichtnahme weiter zu stärken.

  • Haushalt genehmigt: Gemeinde kann geplante Vorhaben weiter angehen

    Haushalt genehmigt: Gemeinde kann geplante Vorhaben weiter angehen

    In der jüngsten Sitzung ging es um mehrere Themen, die für Reichenbach und das Lautertal wichtig sind. Neben dem genehmigten Haushalt standen auch die Kita-Planungen und die Entwicklung neuer Baugebiete im Mittelpunkt. Viele Punkte sind noch in Bewegung, doch es gibt erste klare nächste Schritte.

    Zu Beginn berichtete Bürgermeister Heun, dass die Kommunalaufsicht den Haushalt der Gemeinde genehmigt hat. Das ist eine wichtige Grundlage: Die Gemeinde kann nun über die geplanten Mittel verfügen und die vorgesehenen Maßnahmen weiterverfolgen.

    Auch der geplante Neubau der Kita wurde angesprochen. Wie es hier weitergeht, soll der Ältestenrat am 25. Juni beraten. Zusätzlich wird ein weiteres Gutachten angefordert. Dabei soll nicht nur der Neubau betrachtet werden, sondern auch die Zukunft der Kita in Lautern.

    Ein weiteres großes Thema war das Baugebiet Destag. Bürgermeister Heun erklärte, dass das Bebauungsplanverfahren bereits seit 2018 läuft. Die Diskussion ist weiterhin schwierig. Vorwürfe des Planers, die Gemeinde handele nicht diskriminierungsfrei, wurden auch der Kommunalaufsicht vorgelegt. Nach der Stellungnahme der Gemeinde Lautertal stellte die Kommunalaufsicht keine Beanstandung fest.

    Der Vorgang wird nun an die Gemeindevertretung weitergeleitet. Auch der Gemeindevorstand hat sich bereits damit befasst. Der Planer und die Hessische Landgesellschaft sollen zu einem Gespräch eingeladen werden.

    Die Gemeinde hat nach Darstellung von Bürgermeister Heun die Grundlagen dafür geschaffen, eine bisherige Industrienutzung in eine Wohnnutzung umzuwandeln. Die Entwicklung soll über die Hessische Landgesellschaft erfolgen. Offen bleiben jedoch die Vorwürfe der Eigentümerfamilie und deren Renditeerwartungen. Zusätzlich verringert die planerische Vorgabe zur Öffnung des Vorbachs die nutzbare Fläche. Ein Kompromiss wurde bisher nicht gefunden. Die Positionen sind festgefahren.

    Bürgermeister Heun machte zudem deutlich, dass solche Herausforderungen nicht nur Lautertal betreffen. Auch andere Städte und Gemeinden haben ähnliche Probleme, wenn Flächen schon vor längerer Zeit an Investoren verkauft wurden und später als Baugebiete entwickelt werden sollen.

    Zum Erschließungsgebiet Hofacker berichtete Herr Heun, dass die Gemeindevertretung einen Aufstellungsbeschluss gefasst hat. Bis zu 35 Träger öffentlicher Belange werden nun um Stellungnahme gebeten. Auch dieses Gebiet soll über die Hessische Landgesellschaft entwickelt werden.

    Für die Menschen in Reichenbach sind diese Themen wichtig, weil sie direkt mit der Zukunft des Ortes zu tun haben: mit Betreuungsangeboten für Kinder, mit Wohnraum und mit der Frage, wie sich Lautertal weiterentwickeln kann. Gleichzeitig zeigt sich, dass solche Vorhaben oft viele Abstimmungen brauchen und nicht immer schnell vorankommen.

    Fazit:
    Der genehmigte Haushalt gibt der Gemeinde nun Handlungsspielraum. Bei der Kita und den Baugebieten stehen weitere Beratungen, Gespräche und Stellungnahmen an. Entscheidend wird sein, wie die offenen Fragen in den kommenden Schritten geklärt werden können.